Der schnelllebige Alltag, Stress und Druck und auch noch möglichst alles in Zeit auf die Reihe bekommen – unser Leben läuft einfach immer schneller und hektischer. Sogar Entspannung in den Alltag einzubauen ist heutzutage stressig. Wer hat sich nicht schon einmal dabei erwischt, während der Yogastunde schon an den anstehenden Einkauf, die Zubereitung des Abendessens oder das nächste Meeting zu denken?

Ein voller Terminkalender mit striktem Takt lässt uns manchmal kaum zur Ruhe kommen. Im Hier und Jetzt zu leben und im Alltag gelassen zu bleiben fällt dabei nicht so einfach. Ein wunderbares Werkzeug, um gelassener und entspannter zu werden ist die Meditation, also das achtsame und bewusste Pausieren in der Gegenwart. Um von Meditation zu profitieren bedarf es nur einiger weniger Veränderungen, welche eine große Wirkung erzielen können.

Die Grundlagen der Meditation

Im Hier und Jetzt zu sein, Gefühle wahrnehmen und bewusst beobachten, statt sie zu beurteilen – darum geht es bei der Meditation. Das bedeutet nicht, mehr Kontrolle, sondern ganz im Gegenteil mehr Distanz zu unseren Gedanken und mehr Gelassenheit. Durch gezielte Übungen trainieren wir uns in Achtsamkeit und entwickeln so langsam mehr Gelassenheit und innere Ruhe.

Meditation bedeutet, im Hier und Jetzt zu sein und achtsam zu leben. Dies gelingt, wenn wir unsere Aufmerksamkeit auf das aktuelle Geschehen richten, statt in Gedanken bereits in der Zukunft zu sein und mögliche zukünftige Geschehnisse zu durchdenken. So ersparen wir uns außerdem eine ganze Menge unberechtigter Sorgen und vermeiden Stress. Den freigewordenen Platz im Kopf können wir dann zum Beispiel verwenden, in dem wir anderen unsere Aufmerksamkeit schenken – wir hören besser zu und können uns besser auf andere Menschen einlassen.

Meditation klingt erst einmal herausfordernd, sie Schritt für Schritt zu erlernen ist aber gar nicht schwierig und für jedermann möglich. Es wird hierzu lediglich ein paar Minuten pro Tag und einen ruhigen Ort benötigt. Meditieren lernen ist ein Prozess – auch hier ist noch kein Meister vom Himmel gefallen.

achtsam meditieren

Wie genau funktioniert Meditation?

Schon 10 Minuten Meditation am Tag können einen bedeutenden Unterschied schaffen. Eine kurze Meditation im Sitzen an einem ruhigen Ort kann zum Beispiel aus dem bewussten Scannen unseres Körpers und der Konzentration auf unserem Atmen bestehen. Auch geführte Meditation kann Einsteigern helfen, zu meditieren und eine Routine aufzubauen.

Eine Meditation kann zum Beispiel einfach mit ruhigem, aufrechtem Sitzen und Atmen beginnen. Versuchen Sie einmal, ganz neutral Ihre Gedanken zu beobachten und diese dann ziehen zu lassen, ohne sie weiter zu verfolgen oder zu analysieren. Im nächsten Schritt können Sie sich einmal ganz auf Ihre Sinne konzentrieren. Fühlen Sie in Ihren Körper hinein, richten Sie Ihre Aufmerksamkeit auf die verschiedenen Körperteile und beobachten Sie, wie Sie sich fühlen, was Sie hören, riechen und wahrnehmen. Es ist ganz normal, dass Ihre Gedanken ab und an abschweifen und Sie Ihre Aufmerksamkeit bewusst wieder ins Hier und Jetzt lenken müssen, dies ist Teil des Meditationsprozesses und wird mit der Zeit etwas leichter.

Meditation hilft uns, unsere Gefühle und Gedanken wahrzunehmen und zu beobachten. Dabei können wir allerlei über uns selbst lernen und zum Beispiel auch Gedankenmuster oder Fallen erkennen. Unsere Gedanken und Gefühle einfach so ändern können wir durch Meditation nicht sofort, meditieren hilft uns aber dabei, sie zu verstehen, Distanz zu gewinnen und uns zu entspannen.

Sollte doch mal die Zeit fürs Meditieren fehlen, können wir die Meditation übrigens auch in den Alltag einbauen und als Übung zum Beispiel ganz bewusst gehen. Und bei den Mahlzeiten lässt sich Meditation durch achtsames und langsames Essen und bewusstes Erleben mit allen Sinnen üben.

Entspannung, Gelassenheit und innere Ruhe

Vorteile der Mediation

Meditation kann unser Leben auf umfassende Weise bereichern:

  • Wir sind entspannter, gelassener und finden zu innerer Ruhe
  • Wir vermeiden stressbedingtes Unwohlsein und psychosomatische Leiden und Krankheiten
  • Wir können mit Herausforderungen und Problemen sowie Krisen besser umgehen
  • Wir gewinnen Distanz zu unseren eigenen Gedanken und Gefühlen und lernen, sie mit Distanz wahrzunehmen, aber Herr unserer Selbst zu bleiben
  • Wir haben mehr Platz im Kopf und können uns besser auf neue Dinge oder Menschen einlassen
  • Wir schlafen besser ein und genießen einen erholsameren Schlaf
  • Wir nehmen Nahrung bewusst zu uns, essen langsamer und entwickeln ein besseres Gefühl für unseren Körper
  • Wir werden zufriedener und ausgeglichener, unser Glücksempfinden wird gestärkt

Mit kleinen Schritten zu mehr Gelassenheit

Wenn Sie sich eine Veränderung und mehr Gelassenheit im Leben wünschen, ist Meditation ein toller Helfer. Starten Sie am besten in kleinen Schritten mit einigen Minuten pro Tag und integrieren Sie die Meditation in Ihren Tagesablauf. Mit der Zeit wird die Meditation zum Alltag und gehört einfach zu Ihrem Alltag.

Life Coach in Zürich: Angelika Reimer

Angelika Reimer ist inspirierende Life Coach für die Themen berufliche Neuorientierung, Blockaden lösen und Träume leben. Als Sparringpartnerin unterstützt Sie dabei, persönliche Antworten für Top Professionals zu finden und sorgt für mehr Klarheit, Selbstwirksamkeit und Handlungsfähigkeit.
Dabei liegt ihr die Lebensfreude ihrer Gesprächspartner besonders am Herzen. In ihrem Blog #Träume. Mut. Glück. schreibt sie über Persönlichkeitsentwicklung und allgemeine Lebensthemen.
www.lifejourney-coaching.com

0 Shares